Entstehung der Fipsche

18:56 Samstag, 27. Februar 2010

Ich habe dieses Büchlein vorgestern in den Untiefen meines Bürocontainers wiedergefunden. Es ist 16 Jahre alt, ebenso wie sein Inhalt. Damals entstand in meinem pubertierenden Gehirn meine erste Cartoonserie. Was könnte also besser passen, als diese nun zu veröffentlichen, seit ich mit meinen 2 Erstlingswerken schon fast auf den Geschmack gekommen bin. Ab morgen geht' s los.


Fipsen lehrt Polnisch Part III

17:30 Freitag, 26. Februar 2010

Nach Teil I und Teil II der berühmten sprachwissenschaftlichen Exkursion gen Osten nun ein knackiger dritter Teil. Bitte - wie immer - mit dem nötigen Augenzwinkern verfolgen. Es handelt sich um meine eigene Art, Sympathie für meine polnischen Mitmenschen auszudrücken.

Obieg!
Verzweifelter Ausruf bei der Bearbeitung eines Biegnie

Uwaga, der
Ein Observierungswagen der polnischen Polizei

Hamulec, der
Ein polnischer Geländewagen

Termoregulatod, das
Ein defektes Thermostat

Gospodarka, der
Ein schwarzer Gospelchor

Poinformowal, die
Die Wahl der polnischen Miss Knackpo

Swoim, das
Der verstopfende Propfen, der beim Naseputzen mit einem vernehmlichen "Plopp" die Nase verlässt

Warunki, die
Ein alte, schon etwas seltsame Frau

Zielone
Wild um sich schiessen

Pilkarz, der
Ein Apotheker

Cartoonkarriere?

17:51 Samstag, 20. Februar 2010

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz ein zweiter Versuch als Comiczeichner. Nicht zeichnen zu können erschwert das Thema aber ungemein.





Moon

18:03 Dienstag, 16. Februar 2010

Der Sohn von David Bowie dreht einen Film. Sam Rockwell als außerordentlicher Schauspieler in einer "Tour de Force". Kevin Spacey spricht einen Roboter. Der großartige Clint Mansell schreibt den passenden Soundtrack. Und dank Sony bekamen sowohl der Film als auch der Hauptdarsteller keine Chance auf einen Oscar. Schade. Ebenso ist mir unverständlich, warum dieser unglaublich fesselnde, intelligente und atmosphärische Film erst am 29. Juli diesen Jahres in die deutschen Kinos kommen soll. Obwohl er schon vor über einem Jahr uraufgeführt wurde und mittlerweile sogar auf DVD (englisch) erhältlich ist.
Wie dem auch sei, widersteht der Versuchung, die Handlung im Zwischennetz zu lesen und freut Euch mit mir auf den deutschen Kinostart.

Braindead

14:52 Samstag, 13. Februar 2010

Man geht in ewig positiver Einstellung ja immer davon aus, daß der Tod eine endgültige Sache mit geschlossenem Deckel in hohem Alter sein wird. Niemand wünscht sich einen unfall- oder krankheitsbedingten Hirntod mit monoton piepsender Herz-Lungen-Maschine. Falls mir sowas passieren sollte (hoffentlich nicht!!), dann wäre es für meine Familie durchaus legitim, die Maschinen abzustellen.
Es sei denn... ich sähe saukomisch aus und würde lustige Geräusche von mir geben. Wenn das Leute amüsieren sollte oder sich gar Geld damit verdienen ließe: Macht es! Ihr habt meinen Segen.

  • Zieht mich wie ein Wikinger an
  • Setzt mich auf ein Bobbycar und jagt mich eine Rodelbahn hinunter
  • Sampelt meine lustigen Geräusche ein und macht daraus eine Mallorca-Partyhymne ("hurzelgrumpfeljaddelduuu" mit fettem Beat liegt voll im musikalischen Trend)

Jetzt tut nicht so schockiert! Mir wäre das dann total egal, ich wäre HIRNTOT!

Nur eins ist wichtig: Wenn Ihr mich doch um die Ecke bringt, dann stellt nicht einfach nur die Maschinen ab. Ich will der erste Hirntote sein, der mit Klebeband an ein Motorrad gebunden über das Steinhuder Meer fliegt. Und filmt das. Das bringt dann wieder Geld.

Versuch macht klug, Teil II

18:09 Donnerstag, 11. Februar 2010

Heute: Vermessungsingenieur

* Fipsens Weisheit im Februar *

19:23 Montag, 8. Februar 2010

Der Umgang mit kranken Menschen erfordert einfache Regeln:
Nimm einen Herzkranken nicht mit in die Achterbahn.
Nimm einen Geistesgestörten nicht mit auf einen Jagdausflug.

Versuch macht klug, Teil I

18:57 Dienstag, 2. Februar 2010

Dinge, die man zumindest mal ausprobiert haben sollte. Heute: Cartoon Zeichner

Spinnen mit Tourette-Syndrom






* Fipsens Weisheit im Januar *

16:21 Freitag, 8. Januar 2010

Hartnäckigkeit ist kein Ersatz für mangelndes Talent.

2010

17:49 Montag, 4. Januar 2010

Ein würdig großes Hallo ans neue Jahrzehnt. Gediegen habe ich es mit Verwandtschaft und Freunden schon begrüßt. 700 Gramm Grillfleisch pro Person, handgelenkszertrümmende Luftakrobatik im Wii-Luftkampf, und many rockets out of ur anus (ich liebe die englische Sprache) waren das Begleitprogramm.
Habe ich besonders große Vorsätze, weil ein neues Jahrzehnt beginnt? Oh nein, für Vorsätze gibt es immer nur einen richtigen Zeitpunkt: sofort!
Ich bin - wie immer seit ich denken kann - überzeugt, daß 2010 ein gutes Jahr wird. Ich bin in der außerordentlich glücklichen Situation, daß ich in dieser Überzeugung noch nie enttäuscht wurde. Schließlich bin ich Dank Gaby 2010 mit Geld, Kleidung, Essen.... und weissen Kaffeebechern versorgt. Was kann da denn noch groß passieren?

PS:
Der Maya-Kalender sagt für den 04.01.2010:
Kraft der Freiheit und Befreiung - wird heute begonnen.
Es werden erstaunlich viele Maya-Kalender verkauft. Deshalb glaube ich nicht an den Weltuntergang 2012. Womit sollen denn dann die armen Maya-Kalender-Verkäufer 2013 Geld verdienen?

* Fipsens Weisheit im Dezember *

18:55 Sonntag, 6. Dezember 2009

Glühweinwürstchen und Lebkuchenpommes auf einem Weihnachtsmarkt sind keine Marktlücke.

* Fipsens Weisheit im November *

13:58 Samstag, 28. November 2009

Faule Menschen spitzen zum Pfeifen nur den Mund und hoffen auf Wind. Fleißige Menschen holen tief Luft.

American Health Care

18:35 Samstag, 14. November 2009

Eine gesetzliche Krankenversicherung in Amerika... Falls ja, sollte jedes neue Zwangsmitglied als Eintrittsprämie ein "Shake Weight" bekommen. Da bei Protesten gegen die Gesundheitsreform Parallelen zum Holocaust gezogen wurden (ein Transparent mit einem Bild aus Dachau mit dem Vergleich zu einer "Gesundheitsreform" im 3. Reich. Das Volk der Geschmacklosigkeit enttäuscht einen nie), wäre ich gespannt, wie lange bei einer solch bigotten Nation erste Assoziationen aufkommen würden. Millionen von gut trainierten männlichen Amerikanern hätten zumindest mit "Kein Sex vor der Ehe" überhaupt kein Problem mehr. "Yes darling, i can wait!":

Fieberwahn

17:40 Donnerstag, 12. November 2009

Es gibt kaum etwas Langweiligeres, als 1 Woche allein ans Bett gefesselt zu sein. Es gibt kaum etwas Verstörenderes, als das Ausmaß der eigenen merkwürdigen Gedanken im Fieberdelirium miterleben zu müssen.
Es fängt beim Frühstück an, als die Sirupflasche besonders vollbusig aussah. Wie gesagt, man ist lange allein. Das eine Gewissen keimt auf und sagt: "Hey, das ist eine Sirupflasche!". Der Teufel auf der linken Schulter sagt: "Wen interessiert´s?", und der Engel auf der rechten Schulter meint dazu: "Hell Yeah!".
Im Fieberwahn ist also keinesfalls Verlass auf Menschenverstand, Moral und Sozialkompetenz. Mal abgesehen davon, dass Kassiererinnen mit Sprüchen wie "21,76? Das ist so clever von Ihnen. Wie sind Sie da nur hier im Sitzen darauf gekommen?" schwer anzumachen sind. Fieberwahn scheint die Sinne zu schärfen, jedenfalls sahen die üblichen Verdächtigen im Supermarkt noch grimmiger als sonst aus. Der erschreckendste Gedanke der Woche war: Die Menschen wären viel freundlicher zueinander, wenn jeder eine Waffe hätte. Kein Gedrängel an einer Schlange, keine unfreundliche Verkäufer, keine Tütenpacker, die die schweren Sachen nach oben packen. Ich hatte die Propagandarede gedanklich schon fertig ("Ich brauche die Unterstützung von Ihnen allen, denn anfangs werden sehr viele Menschen sterben!"), bis mir einfiel, dass es in Amerika auch nicht klappt. Ich bestrafte mich für solch bösen Gedanken mit einem halben Tag Hustensaftentzug. Gefolgt von einem neuen Fieberschub, der am nächsten morgen (wieder beim Hausbäcker, der einzige Ort, den ich in dieser Woche ausser meiner Wohnung täglich sah) dafür sorgte, dass ich einen kleinen Jungen desillusionierte. Er schaute zu seinem Opa auf:

Junge: Wenn ich gross bin, will ich Polizist werden.
Opa: Der liebe Gott sagt, Du kannst alles werden, was Du willst.
Fipsen: Da hat er leider nicht mit Dir gesprochen, kleiner Junge. Du solltest lieber fleissig üben, Löcher zu graben.

Meine 2 Standardausreden helfen mir da auch nicht mehr weiter:
"Mich kennt hier ja keiner." --> Inzwischen kennt man mich hier.
"Ich will hier eh weg." --> Ich kann hier so schnell nicht weg. Nur noch 3 Sammelmarken, und ich kriege im örtlichen Supermarkt Gratisschinken.

* Fipsens Weisheit im Oktober *

16:49 Samstag, 24. Oktober 2009

Ich wurde mal bei einer Selbstmord-Hotline gefeuert, weil es gar keine Kundenbeschwerden gab.