Fipsen in Lippe

13:04 Mittwoch, 16. Mai 2007

Ja moin!

Fipsen arbeitet? Was ist passiert? Ich mußte im Sommer 2005 zu meinem Bedauern das selbstbedruckte "Diplomand" T-Shirt im THW-Design (man mußte sich ja stets vom ordinären Studentenpack abheben) im Schrank verbuddeln, da man mich in den akademischen Stand des Diplom-Ingenieurs erhob. Dies hatte eine recht amüsante Bewerbungsphase zur Folge, mit teils abenteuerlichen Auswüchsen. Da gibt es doch tatsächlich grosse Unternehmen im norddeutschen Raum - dank deren technischer Errungenschaften der Mensch in der Lage ist, innerhalb von wenigen Stunden jeden Fleck dieser Erde zu erreichen - die behaupten, sie bräuchten dringend Ingenieure. Nur um dann Bewebungen monatelang unbeachtet zu lassen. Man vermutet eine gigantische PR-Maschine nach dem Motto: Scheisse, geht´s uns beschissen. Aber bloss nix anmerken lassen, wir tun mal so als ob wir wachsen!

Dann, endlich, die Erlösung! Ich verließ das Schwabenland! Ein schmackhafter Job rief. Wer hier meint zu wissen, die Schwaben und die Lipper seien sich ähnlich, der irrt. Lipper können

- sprechen
- grüssen
- sich kleiden
- sprechen
- sich kultiviert benehmen
- sprechen
- ...

Leider fahren die Lipper noch beschissener Auto als die Schwaben, was ich kaum für möglich hielt, aber als Jungingenieur ist man ja anpassungsfähig. Schließlich sind Fipsen und Vorurteile erklärte Feinde. Wie z.B. die Lipper und die Schwaben... oder die Bayern und die Schwaben... oder die Ostfriesen und die Schwaben... oder die Schwaben und die Schwaben.... verdammt, diese Scheiss Schwaben!!!

Ich fühle mich also wohl bei den Lippern und fand hier Arbeit, Arbeit= Geld, Geld = neues Auto, Geld = Wohnung. Da lässt es sich getrost Burstach feiern. Ich weiss auch nicht, wer die alle waren. Kaum läßt man hier in Lippe beim Müllwegbringen die Tür offen, hat man die Bude voller Leute....

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